Konferenzen und Workshops

In diesem Jahr jährt sich der Genozid an den Armeniern zum 110. Mal. Das Lepsiushaus Potsdam und das Internationale Institut für Nationalitätenrecht und Regionalismus, München, veranstalten zu diesem Jahrestag eine internationale Tagung unter dem Titel "The Armenian Genocide, 110 Years After", zu der wir Sie herzlich einladen.

Wissenschaftler aus Armenien, Deutschland, Frankreich, Polen, dem Libanon, der Schweiz und der Türkei werden neuere Forschungen jenseits bereits ausgetretener Wege vorstellen und diskutieren. Die Konferenzsprache ist Englisch.

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Gegenwärtig wird der Begriff Genozid nahezu inflationär gebraucht, Staaten klagen Staaten vor dem Internationalen Gerichtshof. Damit verbunden ist eine sich verdichtende Undeutlichkeit der juristischen, historischen und kulturellen Dimensionen von Völkermord. Genozidale Gewalt wird so zu einem Kampfbegriff geopolitischer Identitätspolitiken. Das Symposium widmet sich dem Phänomen des „kulturellen Genozids“, des „Ethnozids“, der Zerstörung der kulturellen Identität einer Gruppe durch erzwungene Assimilierung und zeigt so ein globales, historisches Verständnis von Mustern und Praktiken der kulturellen Zerstörung auf.

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Zum 90. Jahrestag der Veröffentlichung des historischen Romans von Franz Werfel:

Die vierzig Tage des Musa Dagh

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On the occasion of the International Day of Commemoration and Dignity of the Victims of the Crime of Genocide and of the Prevention of this Crime, AGBU Lebanon, in collaboration with the Issam Fares Institute for Public Policy and International Affairs (IFI) at the American University of Beirut and Lepsiushaus Potsdam has the pleasure to invite you to a webinar on

Pathways to Lasting Justice:

Addressing Genocide and Ending Human Rights Violations in the Middle East.

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Der Vertrag von Lausanne, der im Juli 1923 unterzeichnet wurde, markierte das Ende des Osmanischen Reiches. Er regelt die bis heute gültigen Grenzen der Türkei zu seinen europäischen Nachbarn und hatte gravierende Folgen für die Situation von Minderheiten auf türkischem Staatsgebiet. Damit wurde auch das Völkerbundprojekt durch Bevölkerungsaustausch als »Konfliktlösung« zu Grabe getragen. Das Symposium diskutiert diese historische Entwicklung bis zum gegenwärtigen Umgang mit Minderheiten in der Republik der Türkei.

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Konferenz am internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer von Genoziden und zur Genozid-Prävention.

In Kooperation mit der Armenian General Benevolent Union Libanon (AGBU) und dem Issam Fares Institute for Public Policy and International Affairs (IFI) der Amerikanischen Universität Beirut.

Leugnung bildet bekanntlich die letzte Etappe jeden Völkermords. Warum aber werden Verbrechen gegen die Menschheit hartnäckig trotz reichlich vorhandener Dokumentationen bestritten? Was sind die Gründe für solche Abwehrhaltung? Welche Formen nimmt die Leugnung an? Und wie lässt sich diese Abwehrhaltung überwinden? Diesen Fragen wollen das Lepsiushaus Potsdam, die Menschenrechtsorganisation Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung e.V. (AGA) und die Vereinigung Aktivisten gegen Rassismus, Nationalismus und Diskriminierung e.V. (AKEBI) bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit Beiträgen aus verschiedenen Perspektiven nachgehen.