Bericht: Ausstellungseröffnung in der Nikolaikirche: Erinnerung, Verantwortung und Menschlichkeit
Das Honorarkonsulat der Republik Armenien in Sachsen veröffentlichte auf seiner Website einen Bericht über die Eröffnung der Ausstellung des Miterabiters des Lepsiushaus Potsdam, Dr. Hayk Martirosyan: „Die Geschichte der deutschen Missionen für die Armenier im Osmanischen Reich 1896–1919“
Es folgt die Einleitung, der vollständige Bericht mit einer Fotodokumentation findet sich auf der Webseite des Honorarkonsulats.
"Mit einer eindrucksvollen Veranstaltung wurde am 23. März in der Nikolaikirche eine Ausstellung eröffnet, die sich einem tief bewegenden Kapitel der deutsch-armenischen Geschichte widmet. Unter dem Titel „Die Geschichte der deutschen Missionen für die Armenier im Osmanischen Reich 1896–1919“ beleuchtet die Ausstellung die Arbeit der deutschen Missionen im Osmanischen Reich zwischen 1896 und 1919 – eine Zeit, geprägt von Gewalt, Verfolgung und dem Völkermord an den Armeniern, aber auch von mutigem humanitärem Einsatz.
Der Pfarrer der Nikolaikirche, Pfarrer Stief, begrüßte die Gäste und ging auf die besondere Bedeutung der Nikolaikirche als Ort der Erinnerung ein. Seit über 20 Jahren wird hier im Rahmen der Friedensgebete jährlich am 24. April der Opfer des Genozids gedacht. „Das Gebet markiert eine offene Wunde“, sagte er und betonte, dass Heilung und Versöhnung dort beginnen, wo Trauer möglich ist und Vertrauen wachsen kann."
